1925
01.01.
Der Betriebsdirektor der Hugo Stinnes Riebeck Montan- und Oelwerke Gustav Heckmann begeht sein 25 jähriges Dienstjubiläum bei der Firma.
02.01.
Zu Ehren des Jubilars Gustav Heckmann wird in der Broihanschenke zu Beesen ein Bierabend durchgeführt, an dem 121 honorige Gäste aus Halle und Ammendorf teilnehmen.
16.01.
Scheunenbrand im Grundstück des Landwirts Ochse, Hallische Straße 187 , durch Kurzschluss der elektrischen Leitung. Als die freiwillige Feuerwehr auf der Brandstelle eintraf, stand die Scheune voll in Flammen. Zum Schutze der angrenzenden Wohn- und Stallgebäude ging die Wehr mit drei Schlauchleitungen aus dem Hydranten in Tätigkeit. Dann kam die Autospritze mit drei Schlauchleitungen, mit Wasser aus der 250 Meter entfernten Elster, zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Die dann eintreffende Fabrikfeuerwehr der Firma Gottfried Lindner unterstützte die Löscharbeit durch eine Hydrantleitung, während die Betriebsfeuerwehr der Ammendorfer Papierfabrik von der Elster mit ihrer Motorspritze Wasser gab. Der Brand wurde dann in kurzer Zeit gelöscht. Weiter anrückende Wehren der Chemischen Fabrik Buckau und der Ortschaften Schkopau und Collenbey brauchten nicht mehr in Tätigkeit zu treten.
Die Naturfreunde weihen ihr Bootshaus ein. Dies erfolgt unter großer Anteilnahme der Thüringer Naturfreunde. Das Haus wurde von arbeitslosen Mitgliedern der Naturfreunde-Ortsgruppe Ammendorf gebaut. Vorsitzender der Ortsgruppe war Franz Probst.
01.04.
Die einklassige katholische Privatschule wird in den beiden unteren Räumen Siebenhufenstraße 2 eröffnet. Unterrichtet werden 44 Kinder vom Lehrer Dietrich.
Der Turnerinnenabteilung des TV Ammendorf wird eine Mädchenabteilung angegliedert.
01.06.
Volkszählung:
Die Großgemeinde Ammendorf hat 12 180 Einwohner. Davon sind 10 478 evangelisch, 485 katholisch, 40 gehören sonstigen christlichen Gemeinschaften an und 4 sind jüdischen Glaubens.
Auf der Grube „von der Heydt“ wird der Braunkohlenabbau unter Tage eingestellt. Die Gewinnung der Kohle erfolgt nur noch im Tagebau. Es beginnen die Planungsarbeiten für den Umbau des Ammendorfer Reviers. Die beiden nahe beieinander liegenden Tagebaue „von der Heydt“ und “Hermine Henriette I“ sollen zum gemeinsamen Tagebau „von der Heydt“ vereinigt werden. Dieser Tagebau soll mit modernen Geräten für die Abraum- und Kohlegewinnung ausgerüstet werden. Des Weiteren wurden eine Reparaturwerkstatt und eine Umformeranlage geplant. Für den Kohlentransport wurde die Großraumförderung auf Normalspurgleisen vorgesehen. Vom Drehpunkt des Tagebaues aus wurden Kohlebahnen zur Brikettfabrik Hermine Henriette I in Osendorf und von dort weiter zur Brikettfabrik von der Heydt (Ammendorf) vorgesehen. Für den geplanten Umbau wurde eine Kreditsumme von 4 558 000,- M veranschlagt.
Eine Fernbahn vom Tagebau Hermine Henriette II nach Leuna und das Anschlussgleis zur Brikettfabrik Hermine Henriette I wurden konzipiert.
Im Chemischen Werk Ammendorf werden die veralteten Johannsen-Elektrolysezellen durch Siemens-Billiter-Zellen in 2 Serien von je 47 Bädern (10 000 A) ersetzt.
Beim Jahnturnen in Halle erringt Otto Blechschmidt im Zehnkampf den 2.Platz und siegt im Speerwurf. Im volkstümlichen Turnen wird Otto Blechschmidt zweifacher Gaumeister.
Die Faustball Mannschaft des Ammendorfer TV erringt erneut den Gaumeistertitel. Der 29-jährige Dr. med. Franz Wolff eröffnet in der heutigen Georgi-Dimitroff-Str. 61 seine Arztpraxis.
Die Volksschule Radewell muss erneut erweitert werden. Neben der Mittelschule erfolgt der Anbau. Gleichzeitig begann man mit dem Bau der Turnhalle, die von den Schülern der Volks- wie auch der Mittelschule genutzt wurde. In diesem Zusammenhang wurde unter der Turnhalle eine Zentralheizung gebaut, die die Gebäude mit Wärme versorgte. Im Gebäude an der Straße verblieb die Ofenheizung in den Räumen bis 1929.
09.11.
Erster Spatenstich zur Errichtung der katholischen Schule Am hohen Holz 20.
1926
03.03.
Der Radeweller Sinti Johann Watosch wurde in Magdeburg im Streit von einem Sinti Anton Lehmann aus Zeitz erschossen. Er liegt auf dem Neustädter Friedhof in Magdeburg begraben. 1998 war sein Grab ist noch vorhanden.
22.03.
Richtfest der Katholischen Schule. Der frostfreie Winter ermöglichte den schnellen Baufortschritt.
23.03.
Auf der Gemeindevertreter-Sitzung wird dem Gemeindevorsteher die Vollmacht erteilt, über eine angebotene Anleihe von 1 Mio. M zum Zwecke des Schulneubaues mit der Preussischen Bodenkreditgesellschaft in Berlin zu verhandeln.
Die Familie Lange eröffnete das neue Ammendorfer Kino, die „CT-Lichtspiele“ in der Beesener Str. (heute Georgi-Dimitroff-Str.). Das Kino bot 250 Besuchern Platz.
Der Ammendorfer Turnverein bildet eine Schwimmabteilung, nachdem an der Saale-Brücke bei Schkopau ein Flussbad eingerichtet wurde. Der TV wird Mitglied der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft.
Im „Dreierhaus“ in Osendorf wird der Arbeiter Radfahrverein „Solidarität“ gegründet. Auch der „Raucher-Club Osendorf“ hat hier seine Heimstatt.
Dr. Lic. Karl Walter Erich Delius wird Pfarrer in Beesen.
16.05.
Die neuen Glocken für die Radeweller Kirche werden geweiht.
02.06.
Die Frau von Max Hoelz spricht auf einer Massenkundgebung in der Burg unter dem Motto: „Heraus mit den politischen Gefangenen“ zur Amnestie aller politischen Häftlinge der Märzereignisse von 1921.
01.08.
Einweihung der katholischen Schule durch Herrn Dechanten Dr. Winkelmann.
03.08.
Der Schulbetrieb in der katholischen Schule wird aufgenommen. Alle Lehrer, die während des Bestehens der Schule angestellt waren, verzichteten wegen der großen Armut der Gemeinde auf 20% ihrer Besoldung. Es waren die Lehrer Dietrich; Vetter; Taschinski; Budenz und Heydt sowie die Lehrerinnen Neveling, Käss und Naget. Die Kinder gingen täglich zur Schulmesse und am Sonntag 14°° Uhr war Andacht und Christenlehre.
06.09.
In einer Versammlung des Schrebergartenvereins I Ammendorf wird die Trennung und Neugründung des Schrebergarten Vereins e.V. „Frohsinn Ammendorf“ beschlossen. Die Trennung war erforderlich durch den unmittelbar bevorstehenden Bau der neuen Schule in der Friedenstraße. Dem neuen Verein gehören 24 Mitglieder an. Die Gemeinde Ammendorf stellte ein Gelände südlich der Gasanstalt zur Pacht zur Verfügung. In die Leitung wurden gewählt
Julius Winkler 1.Vorsitzender
Paul Flemmig Stellvertreter
Karl Heine Kassierer
Otto Schneider Schriftführer
Als Monatsbeitrag wurde 1,- RM festgelegt. Die Pacht für einen großen Garten betrug 6,- RM und für einen kleinen Garten 4,- RM.
12.09.
Die außen und innen vollständig erneuerte Radeweller Kirche St Wenzel wird geweiht. Der Ortspfarrer Sup. a. D. Bodenstein kann dazu den Oberhirten des Provinzialkirchensprengels, Herrn Generalsuperintendenten I. Schöttler aus Halle begrüßen, der die feierlichen Handlungen ausführt. Ein gemeinsames einfaches Essen nimmt die Gemeinde zu Mittag in Lindners Gaststätte ein.
18.10.
In der neu gegründeten Schrebergartenanlage Frohsinn Ammendorf wurde die äußere Umzäunung fertiggestellt. Mit der Herstellung der inneren Zäune wurde begonnen. Die Wasserversorgung wurde mit einem Anschluss vom Gaswerk gesichert.
Das Straßenbahndepot wurde erweitert: Die Wagenhalle wurde vergrößert, ein neuer Materialschuppen wurde errichtet, das Verwaltungsgebäude wurde ausgebaut und eine Autobusgarage aufgebaut.
Im Tagebau Alwiner Verein (bei Kanena) wird die erste Abraumförderbrücke in Betrieb genommen.
Im Verlaufe des Jahres erringt die Faustballmannschaft des TV Ammendorf erneut den Gaumeistertitel und rückt in die Kreismeisterklasse auf.
1927
Die Bergarbeiter Siedlung in der oberen Brückenstr. und in der oberen Kanenaer Str. (nördliche Seite) wurde bezogen. Im „Volksmund“ wird sie als „Negersiedlung“ bezeichnet.
31.05.
Erich Neuß schreibt unter anderem in seinem Artikel: „Papier-Industrie im hallischen Wirtschaftsbezirk“
„Die Radeweller Papierfabrik ist mit 90 000 kg täglicher Erzeugung wohl die größte Anlage ihrer Art im weiteren Mitteldeutschland. Sie arbeitet heute mit vier Papiermaschinen und verbraucht in ihrer Holzschleiferei jährlich 55 000 Raummeter Fichtenholz.“
Im Mai wird Karl Meißner begnadigt. Auf dem Leipziger Hauptbahnhof bereiten ihm die Ammendorfer Arbeiter einen triumphalen Empfang.
18.10.
Die Friedenschule wird eingeweiht. Die Rede hält der Ortsvorsteher Friedrich Rothe, nachdem alle Schüler von der alten Schule bis in die Friedenstraße marschiert waren und vor der mit Fahnen und Girlanden geschmückten Schule Aufstellung genommen hatten. Die Baukosten betrugen 400 000 RM. Bemerkenswert an der neuen Schule sind: Speiseraum, Ärztezimmer, Hauswirtschaftsraum und die ein Jahr später fertiggestellte Turnhalle mit einem Wannenbad-Trakt und Duschräumen. Es besteht die Absicht, über der Turnhalle zu einem späteren Zeitpunkt eine Aula zu errichten. Geldmangel verhindert die sofortige Realisierung, die dann auch später nicht mehr vollzogen wurde. Rektor ist Herr Girke.
Die alte Schule am Küsterberg wird nach erfolgtem Umbau (Zwischenbau des Turm-und Treppengebäudes) Rathaus der Gemeinde. Bauingenieur ist ein Herr Joly, der auch Feuerwehrhauptmann von Ammendorf ist. Gemeindebauführer ist zu dieser Zeit Herr Gerhard Haring dessen Bruder Hans in der Siebenhufenstraße ein Baugeschäft führt.
10.11.
Werner Piechocki wird in der Hindenburg-Str. 58, heute Georgi-Dimitroff-Str., geboren. Er ist später Doktor der Germanistik und als Direktor des Stadtarchivs von Halle tätig (1951-1994)
Im Jahr 1927 ist der Arbeiterverein „Turn- und Sportverein Fichte Ammendorf e.V.“ der Mitglieder stärkste Verein in Ammendorf. Ihm gehören an:
- ein Spielmannszug,
- eine Turnmannschaft,
- vier Fußballmannschaften,
- und zwei Handballmannschaften.
Das Spiel- und Sportgeschehen erfolgte auf dem Sportplatz an der Radeweller Str. Die Gemeinde hatte dem Verein den Sportplatz unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Ein bekannter Sportler von Fichte Ammendorf war Albert Wöhlmann, der in der Handballmannschaft das Tor hütete. In der Auswahlmannschaft von Deutschland stand er u.a. auch gegen Österreich im Tor.
Es wird das Gebäude der Zweigstelle der Sparkasse des Saalkreises in der heutigen G.-Dimitroff-Str. gebaut. Bis dahin befanden sich die Geschäftsräume der Sparkasse in der Regensburger Str.1.
Ammendorf wird durch eine Fernleitung vom Gaswerk Holzplatz Halle aus mit Gas versorgt.
Im Straßenbahndepot wurde ein weiteres Wohnhaus mit sechs Wohnungen errichtet.
Das Spirituosengeschäft Werner Spiering in der Hauptstraße wird gegründet. Die Spirituosen werden von Spiering selber hergestellt und lose bzw. auf Flaschen abgezogen verkauft.
Im Verlaufe des Jahres wurde damit begonnen, den Tagebau von der Heydt und den Tagebau Hermine-Henriette I zu einen Großtagebau zu vereinen. Dadurch sollte die Braunkohlenförderung erhöht werden. Der anfallende Abraum konnte auf der Innenkippe nicht verstürzt werden. Deshalb wurde östlich der Ortslagen Osendorf und Radewell eine Hochhalde angelegt, die in den späteren Jahren bepflanzt wurde.
Es wird mit dem Bau der Industriebahn vom Ammoniakwerk Merseburg (Leunawerk) zu den Tagebauen Hermine Henriette I und II und von der Heydt begonnen.
Kurt Rothe vom „Ammendorfer-Kanu-Club“ (A.K.C.) wird im Faltbooteiner Deutscher Meister auf der Langstrecke.
Der Ammendorfer TV hat 220 Mitglieder (darunter 26 Knaben und 33 Mädchen.
Otto Blechschmidt wird Gaumeister im Speerwerfen. Im Verlaufe des Jahres wurde im Wasserwerk Beesen ein neues Maschinenhaus errichtet, welches mit den ersten elektrisch angetriebenen Kreiselpumpen als Reserve für die bestehenden dampfgetriebenen Pumpmaschinen ausgerüstet wurde. Die vollständige Umrüstung des Wasserwerkes auf elektrisch angetriebene Pumpen erfolgte 1947. Die letzten mit Dampf angetriebenen Pumpen wurden 1955 ausgebaut.
1928
Der Sportplatz Ammendorf wird zur Nutzung übergeben (Stadion).
10.04.
Wolfgang Engel wird in der Regensburger-Str.20 geboren. Er wird später Prof. Dr. rer. Nat. für Mathematik (Algebra und Geometrie) an der Rostocker Universität.(1959-1993).
Die Arbeiterchöre schließen sich zum Arbeitersängerbund zusammen.
Im April fanden in der Dölauer Heide Waldläufe statt, an denen Mannschaften des TV Ammendorf teilnahmen. Dabei errangen die Schülermannschaften der Turner und Turnerinnen den ersten Platz.
Die Ammendorfer Arbeiter haben sich eine starke und schuldenfreie KONSUM-Genossenschaft aufgebaut. Zu ihr gehören: Der Neubau neben dem Rathaus als Verwaltungsgebäude, im Hof die eigene Bäckerei und 7 Filialen (Verkaufsstellen) und zwar
- im Verwaltungsgebäude,
- in Beesen (Wörmlitzer Str.),
- auf der Silberhöhe,
- in Ammendorf (Friedenstr.),
- in Osendorf in der Talstr. und im alten Bauernwinkel sowie
- im Dorf Korbetha
Geschäftsführer war bis 1933 R. Hirsemann. Kassierer K. Rothe.
03.06.
Die A-Staffel des TV Ammendorf wird 1.Sieger beim Gaustaffellauf Rössen – Merseburg.
17.07.
Karl Plättner wird begnadigt.
19.09.
Nach Abschluss des Umbaus erfolgt die Einweihung des Ammendorfer Rathauses.
Max Hoelz, der am 18.07.1928 aus dem Zuchthaus Sonnenburg entlassen wurde, spricht noch im gleichen Jahre auf einer Kundgebung zu den Ammendorfer Arbeitern.
Oktober
Bei dem Jungmannfechten in Naumburg erreicht Otto Gutschalk ( TV Ammendorf ) den 3.Platz. Erich Herrmann wird 7.Sieger.
23.11.
Feierliche Einweihung der Turnhalle der Friedenschule. Die Sportler des TV Ammendorf haben nun erstmals eine Turnhalle mit Sprossenwand, Kletterstangen und Rundlauf, wie man es sich als Turner nicht besser wünschen kann.
07.12.
Die „Männerliedertafel Ammendorf“ bringt Max Bruchs „Frithjof“ zur Aufführung. Anlass ist das 50 jährige Stiftungsfest. Der Pfarrer Balthasar erklärt sich bereit, die Chronik der Ammendorfer-Männerliedertafel zu schreiben.
Im Jahre 1928 wird die „Deutsche Quarzschmelze Gleichmann“ in der Eisenbahnstr. eröffnet. Später lässt sich auf diesem Gelände die PGH Propangas nieder.
Die Evangelische Frauenhilfe Ammendorf- Beesen wurde ins Leben gerufen. Die Fahne der Vereinigung wird in der Beesener Kirche aufbewahrt.
Karl Hensel wird Pfarrer in Beesen. Er übt das Amt bis 1933 aus. Danach bleibt die Pfarrstelle bis 1949 unbesetzt.
Kurt Rothe wird Deutscher Meister im Einerkajak auf der Kurzstrecke.
Die bei der Vereinigung zum Großtagebau von der Heydt anfallenden Abraummassen werden zu einer Hochhalde aufgeschüttet die in den späteren Jahren aufgeforstet wird.
1929
31.05./02.06.
Ammendorf feiert das 50 jährige Bestehen der „Männerliedertafel Ammendorf“. 91 Mitglieder gehören der Liedertafel an (65 aktive und 26 passive).
Die Chormeister waren:
Gustav Lilie (1878-1898 und 1907-1909)
Richard Sommer (1898-1907)
Albert Heise (1909-1911)
Martin Schröder (1911-1917)
Rudolf Siebenbrodt (seit 1917)
Am 2.Juni findet in Ammendorf ein großes Sängerfest zu Ehren des Jubiläums statt.
25.07.
In der Radeweller Kirche werden beim Einbau der Heizung drei Gräber freigelegt. Da der Pfeiler der Kirche ungefähr 1130 erbaut wurde, muss die bis jetzt ungestörte Lage der Skelette auf ein späteres Alter schließen lassen.
Beim Gauturnfest in Weißenfels erringen die Ammendorfer Siege durch Otto Gutschalk, Fritz Bernhardt, Otto Zimmermann, Otto Blechschmidt, Kurt Zeising, Gustav Walther, Alwin Schleich und Marianne Ronneburg.
21.09.
Die MÜBAG nimmt in Ammendorf den Busverkehr auf. Es werden zwei Linien eingerichtet. „Beesen - Rathaus Ammendorf“ und „Rathaus Ammendorf – Osendorf“.
17.11.
Gemeindewahl in Ammendorf. Das Wahlergebnis sieht wie folgt aus:
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Partei
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Stimmen
|
Anteil
|
Sitze
|
|
SPD
|
1446
|
20,3 %
|
5
|
|
KPD
|
3244
|
45,4%
|
11
|
|
Ordnungsblock
|
2459
|
34,4 %
|
8
|
|