Jahr   Tag   Ereignis  
 

1211

 

 

 


27.04.

 

 

Erzbischof Albrecht II. bestätigt die Schenkung der Wenzelskirche in Radewell an das Moritzstift in Halle.

Albrecht II. bestätigt dem Moritzkloster die Augustinerregel und Besitzungen. Darunter Malderitz, Blanene und Grozene. In Blanene muss jeder Hof, der keine Hufe Land besitzt, zu Mariä Geburt 2 Hühner an die Beesener Kirche abgeben.

 
 

1214

     

Erzbischof Albrecht II. von Magdeburg überträgt dem Moritzkloster in Halle 5 Hufen mit Höfen, Wiesen und anderem Zubehör in Ammendorf(f), die von Hermann Droitz für 120 Mark gekauft worden waren.

Das ist die erste Erwähnung des Dorfes Ammendorf(f).

 
 

1217

     

Die reiche Radeweller Kirche wird einem Klosterpfarrherrn übergeben, der sie durch einen plebanus verwalten ließ. Der plebanus Johannes in Radewell wird in diesem Jahr erwähnt.

 
 

1220

 

09.11.

 

  Das Nonnenkloster St. Georgen bei Halle kauft die Wassermühle an der Elster von dem Ritter Otto von Eilenburg.  
 

1239

     

Probst Poppo von Neuwerk stellt dem Moritzkloster ein Privilegium über Fleisch und Kornzehnte von Hans Brandts Hof in Radewell aus.

Das Moritzkloster lässt sich seinen Besitz in Radewell und den zu entrichtenden Zehnten vom Erbischof Albrecht bestätigen.

Die Ritter von Ammendorf werden Lehnsleute des Erzbischofs von Magdeburg, während sie vorher Lehnsleute des Herzogs von Braunschweig waren.

 
 

1240

 

24.08.

 

 

Der hallesche Patrizier Rathmar vom Steine schenkt das Gut Burg aus seinem Besitz dem Georgen-Nonnenkloster in Glaucha.

 
 

1248

 

11.10.

 

 

In einer Schenkungsurkunde des Barholomäus v. Liebenau für die Kirche zu Böllberg erscheint Johannes de Malderitz als Zeuge.

 
 

1249

     

Heinrich von Ammendorf hat Streit mit dem Nonnenkloster St. Georgen zu Glaucha, weshalb Pabst Innocenz IV. dem Abt zu Kloster Pforta den Auftrag gab, die Sache zu untersuchen und zu entscheiden.

 
 

1261

     

Heinrich von Ammendorf ist Zeuge des Markgrafen Heinrich in einem Lehnbrief für das deutsche Ordenshaus Kunigund in Halle.

 
 

1264

     

Heinrich von Ammendorf gründet bei der Nikolaikapelle in Ammendorf ein kleines Augustiner-Kloster für 4 bis 6 Mönche.

 
 

1268

     

Das Augustiner-Kloster wird von den Umwohnern belästigt und beschädigt. Pabst Klemens IV. nimmt das Kloster in Schutz.

 
 

1269

 

17.07.

 

 

Probst Heinrich und der Konvent des Moritzklosters übertragen Rechte an das Augustiner-Kloster in Ammendorf.

 
 

1274

 

30.10.

 

Das Kloster wird mit den Marienbrüdern oder Serviten auf dem Klausberg bei Giebichenstein auf Bitten des Klostervaters Ulrich von Ammendorf vereint.

 
 

1281

 

06.04.

 

Ulrich von Ammendorf, früherer Mitbruder der Eremiten bei der Klause am Giebichenstein, übergibt seinen Besitz dem Zisterzienser-Jungfrauenkloster Marienkammer.

 
 

1283

     

Heinrich II. von Ammendorf wird Bischof in Merseburg.

Er stirbt am 16.08.1301 und wird in der Mitte des Merseburger Doms beigesetzt. Sein um 1500 entstandenes Bischofsbild ist noch heute an der nördlichen Außenseite des Chorquadrates des Doms zu sehen.

 
 

1286

     

Erzbischof Erich erteilt für den Erneuerungsbau der Kirche in Ammendorf den Besuchern, die zur Fortführung des Baues Gaben spenden, 40 Tage Ablass. Er bestätigt der Kirche früher schon erteilte und später noch zu erteilende Erzbischöfliche Ablassbriefe.

 
 

1298

 

11.10.

 

 

Conrad von Bizeme wird urkundlich erwähnt.